Versicherung

„In Australien musste mir ein Zahn gezogen werden. Das war richtig teuer!"

Wenn man den Job gekündigt hat oder für längere Zeit unbezahlten Urlaub nimmt, fallen die gesetzlichen Sozialversicherungen durch den Arbeitgeber natürlich weg. Notwendig bleiben dann folgende Versicherungen:

1. Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung (Pflichtversicherung!)

2. evtl. Auslandsreise-Krankenversicherung

3. private Haftpflichtversicherung(en) 

... mehr braucht man nicht unbedingt!


Tipps

1. Krankenversicherung: Wenn Du in Deutschland lebst und nicht mehr bei einem Arbeitgeber fest angestellt bist, musst Du Dich selbst (freiwillig) bei einer Gesetzlichen oder Privaten Krankenversicherung versichern. Für Aussteiger mit geringem Einkommen ist die Gesetzliche Krankenversicherung meist günstiger: Dort liegen die Beiträge für die Kranken-/ Pflegeversicherung bei ca. 145 Euro/Monat, solange das monatliches Einkommen (Zinseinkünfte, Mieteinnahmen, gelegentliche nebenberufliche Tätigkeiten, ...) weniger als 840 Euro beträgt. Und Ehepartner (und Kinder) können ohne Zusatzkosten mitversichert werden (Familienversicherung), wenn diese monatlich weniger als 360 Euro verdienen oder lediglich einen 400 Euro-Job haben. Bei der Privaten Krankenversicherung sind die Beiträge einkommensunabhängig und richten sich individuell nach Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und den vereinbarten Leistungen. Ein Wechsel von der Privaten zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung ist nur unter bestimmten Vorraussetzungen möglich! 

2. Auslandskrankenversicherung: Bei Reisen innerhalb Europas bist Du in den meisten Ländern über die Gesetzliche Krankenversicherung abgesichert. Für Reisen außerhalb Europas brauchst jedoch Du eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese gibt es schon ab ca. 10 Euro/Jahr für Kurzreisen bis zu 6 - 8 Wochen. Bei längeren Reisen richten sich die Beiträge meist nach Alter, nach Geschlecht, Reiseziel und Reisedauer. Eine gute Übersicht findest Du unter www.reiseversicherung.com. Bist Du mehrere Monate unterwegs, kannst Du evtl. die Gesetzliche Versicherung kündigen und in der Zeit deren Beiträge sparen. Wenn Du wieder in Deutschland bist, muss Dich die Gesetzliche Krankenversicherung wieder aufnehmen. Informiere Dich bei Deiner Krankenkasse über die genauen Bedingungen! 

3. Andere Versicherungen: Überlege genau, welche Versicherungen Du wirklich brauchst, um einen finanziellen Ruin zu vermeiden (Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung). Die meisten anderen kann man getrost kündigen und bei den verbleibenden nach preiswerteren Versicherungen suchen. Versicherungsverkäufer können einem zwar alle möglichen Schadensereignisse ausmalen, aber wie wahrscheinlich ist es denn, dass sie eintreten? Meistens zahlt man jahrelang, ohne dass etwas Existenzgefährdendes passiert. Geht dann doch einmal eine "Glasscheibe zu Bruch", kann man diese auch locker aus den eingesparten Versicherungsbeiträgen selbst zahlen.

4. Rentenversicherung Du kannst auch weiterhin freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen. Vermutlich erhältst Du jedoch eine deutlich bessere Rendite, wenn Du das Geld selbst am Kapitalmarkt sicher anlegst.

5. Ausland: Wenn Du dauerhaft als Auswanderer ins Ausland gehst, musst Du damit rechnen, das es dort ganz andere Versicherungssysteme gibt. Aber zahlreiche länderspezifische Bücher oder Foren geben die notwendigen Infos.

 

Kurzgeschichte


Vegetarier halten eben zusammen!

Hunde, haut ab!
Wenn Gabi unterwegs auf streunende Hunde stößt, stellen sich oft die Nackenhaare auf - bei Gabi wohlgemerkt. Mit lautstarkem Anschreien hat sie bisher jedoch jeden Hund eingeschüchtert und vertrieben. Manchem auf der Straße liegenden, friedlich schlummerndem Hund hat sie auf diese Weise schon Unrecht getan.

Bei diesem riesigen Stier in Neuseeland hat sie auf das Anschreien allerdings verzichtet.