Produktempfehlungen

„Aus Erfahrung gut! Informationen und etwas Werbung."

In vielen Outdoor-Läden bekommst Du eine gute Auswahl und Beratung. Zu den größten und eindrucksvollsten gehören sicherlich die Häuser der Firma Globetrotter. Allein schon die Homepage und die Kataloge sind wahre Wissensfundgruben. Es nicht leicht, den richtigen Kompromiss aus Funktion, Qualität, Gewicht und Preis zu finden. Bei folgenden Produkten fassen wir eigene Erfahrungen kurz zusammen:

Tipps

1. Zelte: Die besten Zelte baut wahrscheinlich die Firma Hilleberg. Für deutlich weniger Geld bekommst Du aber  gute Allround-Zelte, wie z.B. das Zwei-Personen-Tunnelzelt Arktis II von Tatonka, in dem wir über ein Jahr gelebt haben. Trotz des täglichen Auf- und Abbaus und stark wechselndem Wetter hat es durchgehalten. Es ist dicht, verfügt über "ausreichend Platz" und lässt sich bei geöffnetem Hinterausgang sehr gut belüften. Auch das Kuppelzelt Venus der Firma Exped hat einen sehr guten Eindruck gemacht, ist aber etwa doppelt so teuer. Meist stellt man das Zelt so auf, dass der Zelteingang nicht im Wind steht und, dass man ausreichend Schatten hat. Ein Platz direkt unter einem Baum ist wegen Vogelscheiße, Baumharz und fallende Baumfrüchten eher ungünstig. Gegen Verschmutzung und Beschädigung des Zeltes von unten hilft eine einfache wasserdichte Bauplane.

2. Kocher: Wir verwenden seit rund 20 Jahren einen Spirituskocher der Firma Trangia. Er ist unkompliziert, robust und Ersatzteile sind seit Jahren verfügbar. In Ländern, in denen Brennspiritus nicht erhältlich ist, besorgt man sich alternativ hochprozentigen Alkohol in der Apotheke.

3. Bekleidung: Gute Outdoor-Bekleidung muss leicht und bequem sein und schnell trocknen. Deshalb verwenden wir in gemäßigt warmen bis kalten Regionen ausschließlich Kunstfaser-Produkte. Bei Regenjacken sorgen moderne Materialien wie GoreTex und VaudeEvent für sehr gute Dichtigkeit bei gleichzeitiger Atmungsaktivität. Statt dicker Bekleidung lieber 2 dünne Hosen, Jacken, Pullover mitnehmen, denn so ist mit dem "Zwiebelprinzip" eine Anpassung an unterschiedliche Temperaturen einfacher. In heißen Regionen jedoch ist Baumwollkleidung eindeutig die bessere Wahl, möglichst hell zum Schutz vor Moskitos.

4. Digitalkamera: Für gute Reise-Fotos reicht eine kompakte Kamera mit fünf Megapixel völlig aus. Die Kamera sollte über einen mindestens fünffachen optischen Zoom verfügen und möglichst mit handelsüblichen Akkus betrieben werden können, so dass im Notfall auch normale Batterien passen. NiMH-Akkus sind besser aufzuladen als NiCd-Akkus (Memory-Effekt). Auf möglichst hohe Kapazität (AAA > 800mAh, AA > 2000mAh) achten. Für professionelle Fotos für Zeitschriften größeren Zoom und höhere Auflösung wählen! Toll ist ein schwenkbares Display für Selbstauslöseraufnahmen oder Fotos "um die Ecke". Unter www.testberichte.de  findest Du die neuesten Modelle im Vergleich. Unser Tipp für Reisen: Lumix DMC-TZ8 von Panasonic.

5. Fahrrad: Als Reiserad für Fahrten auf überwiegend Teerstraßen empfehlen wir ein leichtes Cross- bzw. Treckingrad mit Federgabel, Hohlkammerfelgen, stabilem Gepäckträger  und LX- oder XT-Ausstattung. Das komplette Rad wiegt möglichst unter 13kg Gewicht, denn am Berg oder beim Flugzeugtransport zählt jedes Kilo. Auf Beleuchtung und Fahrradständer kann man deshalb gut verzichten. Für Dein Gepäck nimm unbedingt wirklich wasserdichte Packtaschen (Ortlieb, Vaude). Montiere einen extra großen Flaschenhalter, in den auch handelsübliche 1,5 Liter PE-Flaschen passen. Als Bereifung empfehlen wir den Marathon von Schwalbe oder den Contact von Continental, am Hinterrad ruhig ca. 40mm breit! 

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 Kurzgeschichte


mehr Gepäck und Werkzeug ...
braucht man nicht.

Die Last beim Reisen
Auf unseren Fahrradreisen treffen wir viele andere Reiseradler. Mit manchen wechseln wir lediglich ein paar Worte, mit anderen verbringen wir ein paar nette gemeinsame Tage. Dabei erleben wir auch die unterschiedlichen Reisestile. Während wir gerne mit leichtem Gepäck unterwegs sind und auch gerne mal hundert oder mehr Kilometer am Tag zurücklegen, gibt es auch "Schwertransporter", teilweise mit zusätzlichem Rucksack auf dem Buckel oder einem Anhänger im Schlepptau.

Wir haben uns oft gefragt, was da wohl so alles mit die Berge raufgeschleppt wird, bis wir eines Tages auf einem Campingplatz anderen Radlern beim Auspacken zusehen konnten. Ein bunter Flohmarkt kam zum Vorschein mit Bratpfanne, Klappstühlen, Schneidebrettern, Werkzeugkoffer, Abwaschschüssel, Jeans, einem halben Schuhladen und vielem mehr.

Das Einpacken am nächsten Morgen haben wir leider nicht mehr miterlebt. Da waren wir schon lange unterwegs ....