Geld sparen 
Unterkapitel:
  Haushaltsplan

„Wer aussteigen will, kann gar nicht früh genug mit dem Sparen anfangen!"

Es ist erstaunlich, wie viel Geld man in wenigen Jahren ansparen kann, ohne auf notwendige Dinge verzichten zu müssen! Aber was ist notwendig, was ist einfach nur angenehm und was ist schlichtweg überflüssig? Den besten Überblick über seine Ausgaben und mögliche Einsparungen (über 50% sind möglich!) erhält man mit Hilfe eines Haushaltsplans (s. Beispiel). 

In diesem Kapitel wollen wir ein paar Anregungen und einige konkrete, schnell umsetzbare Spartipps zu verschiedenen Bereichen geben:

Tipps (und etwas Werbung zur Finanzierung dieser Website)

Durch den Wechsel zu günstigeren Anbietern kann man schnell und einfach sehr viel Geld sparen. Der Aufwand ist meist gering, denn der notwendige Papierkram wird zum großen Teil von den Firmen erledigt.


1. Banken:
Die meisten Banken verlangen immer noch hohe Gebühren für die Kontoführung, Kreditkarte und Bargeldauszahlung bei anderen Banken - vor allem im Ausland. Wir haben viel recherchiert und auch mehrere Banken ausprobiert: Am meisten überzeugt hat uns das DKB Cash-Konto . Dort ist alles kostenlos: Girokonto, EC-Karte, DKB-VISA-Karte mit gebührenfreier Bargeldabhebung an allen Geldautomaten weltweit und attraktiver Guthabenverzinsung. Die DKB wurde bei vielen Vergleichstests von Girokonten Testsieger (z.B. ZDF-Wiso, Börse online, Stiftung Finanztest). 

Auch wenn Du Dein jetziges Konto behalten willst, kannst Du Geld sparen, indem Du das DKB-Konto als zusätzliches Konto eröffnest (kein Mindestumsatz erforderlich) und die kostenlose Visa-Karte zum Sparen, Reisen oder als Zweitkarte nutzt.



2. Strom/Gas/DSL:
Besonders beim Strom lohnt sich ein Wechsel, denn die großen Energiekonzerne erhöhen die Preise weiterhin ohne nachvollziehbare Gründe und machen seit Jahren große Gewinne, anstatt in neue Techniken zu investieren. Mit dem Vergleichsportal www.TopTarif.de findest Du schnell günstigere Anbieter, die nicht Atomstrom, sondern preiswerten Ökostrom aus erneuerbaren Energien liefern. Durch Verwendung von Energiesparlampen, die Vermeidung von Standby-Betrieb und den Verzicht auf Energiefresser (Wäschetrockner, Gefriertruhen, Klimaanlagen, ...) ergeben sich ebenfalls deutliche Einsparungen. Jeder kann was machen und so selbst einen Beitrag zur notwendigen Energiewende leisten ...

3. Versicherungen:
Kündige überflüssige Versicherungen und suche bei den verbleibenden nach preiswerteren Alternativen! Allgemeine Infos zum diesem Thema  haben wir im Kapitel >Versicherungen zusammengestellt.

TopTarif Medium Rectangle 1


4. Einkaufen:
Viele Dinge kann man viel günstiger und besser einkaufen, wenn man sich Zeit nimmt und seine Einkäufe plant. Lass dich nicht von verlockender Werbung und spontaner Kauflust überrumpeln! Mache Dir deshalb eine Liste der Gegenstände, die Du Dir in den nächsten Monaten neu anschaffen (oder zum nächsten Geburtstag schenken lassen) willst und kaufe die Sachen dann, wenn alle anderen diese wieder los werden wollen. Mit etwas Disziplin und Geduld kannst Du so bei Räumungsverkäufen oder auf Flohmärkten sehr viel Geld sparen, insbesondere dann, wenn die Waren schon gebraucht sind oder leichte Mängel haben. Auch mit www.ebay.de haben wir ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht. Die Anmeldung dort geht schnell und ist kostenlos. Als Käufer zahlt man lediglich den Preis für das ersteigerte Produkt und die angegebenen Versandkosten. Für "ebay-Einsteiger" gibt es eine gute Beschreibung und die Grundregeln zum sicheren Handeln.  

5. Wohnen: Miete, Zinsen und Nebenkosten für eine Wohnung in Deutschland kann man sich eventuell sparen, wenn man sehr lange auf Reisen ist und die Wohnung kündigt bzw. verkauft. In warmen Ländern lebt man im Zelt, im Wohnmobil oder einer anderen einfachen Unterkunft bedeutend billiger. Mal wieder zurück in Deutschland, kommst Du sicherlich für kurze Zeit bei Freunden, Verwandten oder in einer Ferienwohnung unter.

6. Reisen: Beim Reisen kann man in kurzer Zeit richtig viel Geld ausgeben oder wirklich wenig. Sehr viel Geld lässt sich durch Vergleichen und rechtzeitiges Buchen von Flügen, Leihwagen, Buspässen und Unterkünften sparen. Nutze die Niedrigpreise der Nebensaison und vermeide gleichzeitig die Menschenmassen. Es müssen nicht immer die touristischen, oft teuren Topattraktionen sein. In unmittelbarer Nähe findet man oft ähnlich interessante Ziele!  Beim Fliegen sparst Du entweder durch sehr frühes Buchen oder mit Last-Minute Angeboten. Die Anzahl an Anbietern von Pauschalreisen, Linien- und Billigflügen, Hotels, Mietwagen ist gigantisch! Mit www.Flugbuchung.com und Travel Overland haben wir schon gute Erfahrungen gemacht und Flüge sehr günstig gebucht! Für Reisen mit Bus und Bahn gibt es oft sehr preiswerte Pässe zu kaufen, die für eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Kilometern gelten. Möglichst frühzeitig im Internet informieren, denn manche dieser Pässe muss man bereits vor der Reise außerhalb der Reiselandes kaufen. Noch billiger ist das Reisen mit dem Fahrrad oder per Anhalter. Man braucht dann natürlich mehr Zeit, aber erlebt auch mehr. Über Internetseiten wie www.hospitalityclub.org, www.couchsurfing.com, www.wwoof.de, www.workaway.info, ... kannst Du nette Leute kennen lernen und bei ihnen wohnen. Bei längeren Aufenthalten wird meist als Gegenleistung unbezahlte Mitarbeit auf der Farm oder im Haushalt erwartet.

7. Auto:
Wer das Auto nicht als Statussymbol und Sportgerät, sondern als reines Fortbewegungsmittel betrachtet, kann jährlich viele tausend Euros für Anschaffung und Unterhalt sparen und gleichzeitig die Umwelt entlasten. Aufgrund des gesättigten Automobilmarktes sind auch gute Gebrauchtwagen günstig zu bekommen. Wer oft das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzt und nur gelegentlich ein Auto braucht, fährt mit Car-sharing oder einem Mietwagen meist noch besser.

Mit etwas Zeit, Fantasie und Disziplin kannst Du so jährlich mehrere Tausend Euro einsparen und für Deinen geplanten Ausstieg zurücklegen. Schau Dir einfach mal unser > Haushaltsplan-Beispiel an: 

Kurzgeschichte


... billig wohnen

Wohnalternativen
Während unserer Studentenzeit hatten wir bereits die Vorteile von Wohngemeinschaften kennen gelernt. Nicht nur verschiedene Arbeiten wie Einkaufen, Kochen und Saubermachen sondern auch die Miet- und Nebenkosten wurden aufgeteilt und dadurch reduziert. Doch außer dem Wohnen in WGs, im Elternhaus oder in einer Dorfwohnung gibt es in warmen Ländern auch andere sehr preisgünstige Wohnformen.

So lernten wir in Australien in dem idyllischen, direkt am Meer gelegenen Ort Tin Can Bay (Blechdosenbucht) Rosi kennen. Sie hatte sich auf dem Campingplatz zunächst einen ausrangierten Wohnwagen für einige Monate gemietet. Dann ist sie aber "hängen geblieben" und in einen alten Bus umgezogen, in dem sie jetzt schon seit siebzehn Jahren lebt - umgeben von Palmen, Kakadus und Pelikanen und mit Blick auf Fraser Island, der größten Düneninsel der Welt.