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Entscheidung „Eines
Tages wirst Du Dich entscheiden müssen, für Käfig oder Freiheit, für
das, was immer war oder für das, was Du sonst noch
alles entdecken
kannst." |
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Immer mehr Menschen denken übers Aussteigen nach, weil sie sich mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys wünschen, sich beruflich ausgebrannt fühlen oder einfach etwas ganz anderes machen wollen. Dabei kann Aussteigen vielfältige Formen haben und muss nicht das Ende der Karriere oder der Berufstätigkeit bedeuten. Schon das Ändern von bestimmten Verhaltensweisen oder Lebensformen ist eine Art des Ausstiegs aus dem gewohnten Alltag. Vom ersten Gedanken, das eigene Leben umzukrempeln, bis zu der Entscheidung, es wirklich zu tun, ist es oft ein langer Weg. Nicht selten aber drängen Körper und Seele, die jetzige Lebenssituation grundlegend zu ändern. Leben, um zu arbeiten oder arbeiten, um zu leben? Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens stellt sich genauso wie die Frage "Was kann und werde ich gewinnen und wovon muss ich mich verabschieden?" Der Mensch strebt nach Sicherheit. Gibt es die überhaupt? Was ist uns denn wirklich sicher? Die Arbeitsstelle, unsere Gesundheit, die Partnerin/der Partner ... der einzelne Mensch sich selbst? Was ist mir wirklich wichtig? Was fehlt mir am meisten? Fragen ohne eindeutige Antworten ... |
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2. Gespräche: Sprich mit guten Freunden, aber rechne mit anfangs sehr unterschiedlichen Reaktionen! Von Skepsis, Neid, Ablehnung bis Begeisterung wirst Du alles erleben. "Aussteigen? Anders leben? Eine Auszeit? Schon mit 50 in Rente? Auswandern? Etwas verändern?" Die Liste möglicher Bedenken ist lang: "Allein ohne Partner geht das nicht, mit dem Partner geht das nicht, mit Kindern* geht das nicht, ohne sehr viel Geld geht das nicht, mit dem Beruf/der Firma geht das nicht, in dem Alter geht das nicht, ... " Das haben wir schon so oft gehört. Viele Beispiele zeigen, dass es geht. Nur eines steht fest: Man muss es wirklich wollen! *Eigene Kinder sind für die meisten erst einmal ein Grund, den Gedanken an einen Ausstieg aus dem gewohnten „normalen“ Leben gleich wieder zu verwerfen. Dabei gibt es Familien, die selbst mit jüngeren, auch schulpflichtigen Kindern nach Lebensalternativen suchen, die "anders leben", auswandern oder eine lange Reise machen. Es gibt so viele Möglichkeiten ... (siehe >Literatur oder www.hudsonfamily.ch). 3. Vorsicht: Damit der Ausstieg nicht zum Abstieg wird: "Was kann ein Aussteigen schlimmstenfalls zur Folge haben (siehe >Risiken)?"
4. Probezeit: Manchmal ist ein zeitlich
befristetes Aussteigen eine gute
Möglichkeit zum Ausprobieren. Dann kannst Du herausfinden, ob Dein Traum wirklich so traumhaft ist, wie Du
ihn Dir vorstellst - bevor Du gleich sehr viel für ihn
aufgibst. So kannst Du zum
"Ausprobieren und Erfühlen" etliche kleine
Schritte machen: ernsthaft sparen und als berufliche Auszeit einen langen Urlaub
machen, indem Du zwei Jahresurlaube zusammenlegst.
Da über Weihnachten/ Neujahr viele Firmen
schließen, fällt so ein längeres Fehlen oft gar nicht
so auf. Viele (größere) Firmen zeigen sich mittlerweile aus
unterschiedlichen Gründen aufgeschlossen und bieten
verschiedene >Möglichkeiten
(Arbeitszeitmodelle) wie Lebensarbeitszeitkonten,
(Alters-) Teilzeit
und Sabbaticals, vorausgesetzt, dass frühzeitig darüber gesprochen wird. Dann
nämlich kann in Ruhe die Vertretung bzw. ein
Nachfolger gesucht und eingearbeitet werden. Wenn
Du mit dem Gedanken spielst, auszuwandern, dann schau
Dir das Land vorher genau an und besorge Dir alle
wichtigen Informationen. "Die
größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du
Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung
änderst." |
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Kurzgeschichte |
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Friedhofsruhe |