über uns

„Mit 40 kündigen wir und reisen dann um die Welt."

Das war unsere Idee: Na ja, mit 40 hat es noch nicht geklappt, doch mit 43 war es soweit. 2003 haben wir unsere sicheren Arbeitsplätze gekündigt, das Auto abgemeldet, schnell noch geheiratet und sind dann am nächsten Tag mit unseren Fahrrädern für drei Monate nach Neuseeland geflogen. Danach folgten mehrmonatige Reisen in Europa, Australien, Asien und Amerika, jeweils mit Zwischenaufenthalten in Deutschland, um Familie und Freunde zu sehen und mit verschiedenen Jobs etwas Geld zu verdienen. 

Wir haben diesen Schritt nicht bereut - auch nach inzwischen acht Jahren nicht! Da wir außer dem Reisen viele andere Interessen haben, recht kontaktfreudig sind und sehr sparsam leben, kommen wir ohne das frühere Berufsleben gut zurecht. Aber es ist eben ganz anders und neben vielen Höhen gibt es natürlich auch mal Tiefpunkte.

 

Kurzgeschichte


Schwein muss man haben!

Grenzgänger
Auf einer 70 km langen Staubpiste in Nordlaos erreichten wir einen abgelegenen Grenzübergang nach Vietnam. Zufällig hatten wir zwei Wochen zuvor amerikanische Reiseradler getroffen, die diese Grenze problemlos in umgekehrter Richtung passieren konnten. Laut Reiseführer, Internet und Konsulat jedoch kommen Ausländer hier nicht durch.
Der Schlagbaum war unten und außer ein paar Schweinen keine Sau da - Mittagspause. Wir warteten, bis ein sichtlich überraschter vietnamesischer Beamter erschien, und reichten ihm die Reisepässe mit den Visa. Er dachte jedoch, wir wollten ausreisen und fragte uns immer wieder nach unseren Einreisebescheinigungen. Es dauerte einige Zeit bis wir das Missverständnis klären konnten. Dann aber ging alles sehr schnell. Wir waren in Vietnam und er konnte seinen Mittagsschlaf fortsetzen.